Ein gefährlicher Trend !

  • Man kanns auch übertreiben. Die "über 40jährigen" schon zur Risikogruppe der älteren Fahrer zu zählen, ist ja wohl Quatsch. Mit 40 gehört man doch noch zu den jüngeren Fahrern. Ich habe z.B. erst mit 50 den Motorradführerschein gemacht. Gegen riskantes Fahren schützt kein Alter und auch kein Sicherheitstraining. Dass man nicht an unübersichtlichen Stellen überholt, lernt man dort nicht, weil ein solches Training auf abgesperrten Gelände durchgeführt wird.


    Der Anteil der älteren Fahrer am Unfallgeschehen nimmt allein schon durch den demographischen Wandel zu und weil Ältere länger am Leben teilhaben als früher.

    Viele Grüße aus Rodenbach


    Rudi


    sm.laola
    1998-2000 Hexagon125 (18Tkm), 2000-2002 Burgman400 (27Tkm), 2002 b.a.w. Burgman650 K3 (z.Z. 88Tkm)
    Es geht viel besser, wenn wir nicht versuchen, den Wind zu ändern, sondern daran arbeiten, die Segel richtig zu setzen (frei nach Aristoteles).

  • Gegen riskantes Fahren schützt kein Alter und auch kein Sicherheitstraining. Dass man nicht an unübersichtlichen Stellen überholt, lernt man dort nicht, weil ein solches Training auf abgesperrten Gelände durchgeführt wird.

    So isses. Die Risikogruppe 45-65 Jahre ist für mich nicht mehr relevant,^^ die habe ich ohne Unfall durchfahren:posi1:. Es ist die eigene Überschätzung und Risiko Bereitschaft, vor allen bei Jungen Fahrern die zu Unfällen führen.

    Ü65 jährige fahren vorsichtiger, weil sie wissen das die Knochen schlechter heilen und Prellungen

    noch mehr schmerzen.


    Es gibt Unfälle die kann man nicht verhindern. Vorausschauend fahren ist das wichtigste

    beim Motorrad fahren. :posi4:

    Macht´s gut und bleibt drauf.
    Herbert - Spechtshardt-Rider

  • Na ja, gottseidank gehöre ich nicht zu der Risikogruppe. Die bewegt sich ja zwischen 45 und 65 Jahren.
    Das hab ich hinter mir.:happy4:

    Wer im "alter" so unvernünftig ist und mit einer neuen Maschine gleich drauflosfährt, wie im Film,

    ("habe mehrer PKW überholt und dann hats nicht mehr gereicht!")

    der muß dann halt auch mit den Folgen leben, oder sich gleich beerdigen lassen. (lieber Tod als zweiter)
    Ich denke aber, dass die Mehrheit der sogenannten älteren Motorradfahrer vernünftiger ist.

    Allerdings wenn man als wirklich alter Mensch sich noch ein Motorrad mit 125 PS zulegt,

    der hat wohl in seiner Jugend einiges verpasst und will das jetzt nachholen.

    Das geht sehr oft nicht gut.

    Schade, daß solche Leute das Image der Motorradfahrer nach unten ziehen.

  • Ich glaube der Autor der Sendung wollte auf zwei Dinge hinweisen: Zum einen, dass es wichtig ist jährlich ein Fahrsicherheitstraining zu absolvieren und zum anderen, dass aufgrund der persönlichen Umstände (Familie – Kinder) das Zweirad dann erst wieder ab dem Alter von 45 – 50 Jahren genutzt wird.


    Ich persönlich kenne einige Leute, die mit 18 Jahren den Führerschein gemacht haben und nach 5 Jahren das Motorrad gegen einen Kombi getauscht haben. Mit 50 sind diese Personen dann ohne Praxis wieder auf eine große Maschine aufsteigen

    Sorry, jemand der sich mit 85 Jahre so ein Motorrad kauft, dem fehlt meiner Meinung etwas.

  • Sorry, jemand der sich mit 85 Jahre so ein Motorrad kauft, dem fehlt meiner Meinung etwas.

    Man sollte auch da den Einzelfall betrachten. Ich weiß nicht, wie gut der 85jährige drauf ist, und auch mit so einer Maschine kann man vorsichtig fahren.

    Viele Grüße aus Rodenbach


    Rudi


    sm.laola
    1998-2000 Hexagon125 (18Tkm), 2000-2002 Burgman400 (27Tkm), 2002 b.a.w. Burgman650 K3 (z.Z. 88Tkm)
    Es geht viel besser, wenn wir nicht versuchen, den Wind zu ändern, sondern daran arbeiten, die Segel richtig zu setzen (frei nach Aristoteles).

  • Man sollte auch da den Einzelfall betrachten. Ich weiß nicht, wie gut der 85jährige drauf ist, und auch mit so einer Maschine kann man vorsichtig fahren.

    Man kann auch mit einem Ferrari langsam durch die Stadt fahren!

    Aber wozu dann einen Ferrari?

    Wenn einer mit 85 sich noch so ein Motorrad zulegt und damit vernünftig fahren kann, ist nichts dagegen zu sagen.

    In dem Film wurde jedoch suggeriert, dass er noch mit den jüngeren mithalten will, und genau da fängt es an gefährlich zu werden.

    Es ist schön gesund älter zu werden, aber man sollte wissen wo die Grenzen sind.

    Wenn man sich in diesem Alter noch selbst beweisen muß, hat man im Leben wohl was falsch gemacht.

  • Ich bin mit knapp 61 zum ersten mal auf 2 Rädern unterwegs gewesen, als Rentnerspaßgefährt die Piaggio X10. Da ich mit dem alten Pkw-FS fahre, nur 125 cm3 mit 15 PS. Die PIA x10 geht aber ganz schön flott ab. Im Stadtverkehr fühle ich mich nicht benachteiligt gegenüber den Motorradfahrern, die stehen nur etwas früher an der nächsten roten Ampel. Bei einem Unfall spielt es keine Rolle, mit wieviel PS ich beschleunige, um einen Linienbus quer zu treffen. So hatte sich ein 16-jähriger mit 15 PS-Motorrad und 80 km/h ungebremst ins Jenseits befördert.


    Wichtig ist die Einstellung zum Straßenverkehr und die vorrausschauende Fahrweise. Nunmehr bin ich in 2 1/2 Jahren 22.500 km gefahren fast ohne gefährliche Situationen, wenn nicht die Kfz-Fahrer z. B. bei durchgezogener Linie nicht einfach von der rechten Spur, über die linke hinweg 180° wenden würden u.ä. Ich war im toten Winkel, hatte aber wohl den richtigen Instinkt, und ABS hatte sich auf der trockenen Fahrbahn bemerkbar gemacht.


    Fahrtraining hatte ich bisher nicht gemacht, aber über eine gute Fahrschulseite im Internet viel über Bremsverhalten, Kurventechnik etc. gelesen, denke dass ich einigermaßen fit bin. Zugute kommt mir die Erfahrung als Pkw-Lenker, ca. 1,6 Millionen km seit 1972, viele Jahre Aussendienst und viel Autobahn. Auch ich werde den FS demnächst wohl erweitern und auf eine stärkere Maschine umsteigen, auf der Autobahn fehlt da etwas Power.


    Gesundheit muß klar mitspielen, aber als Fluglehrer (Segelflug + Motorsegler, aktiv seit 44 Jahren) muß ich sowieso 1 x jährlich zum Doc. Und wer fit ist, soll sein Hobby möglichst lange ausüben. Mit 85 auf dem Motorrad ? Warum nicht ? Ich kenne einen Segelflieger, der in 8 Stunden einen 800-km-Flug absolvierte, 5 Monate vor seinem 92. Geburtstag. Safety-Pilot (Doppelsitzer) seine Frau, knapp 10 Jahre jünger. Geht doch.....