egal ob Motorrad oder Roller:

  • Gegen ein Fahrverbot für laute Motorräder (aber auch laute Autos) habe ich nichts einzuwenden. Es geht auch leise.

    Viele Grüße aus Rodenbach


    Rudi


    sm.laola
    1998-2000 Hexagon125 (18Tkm), 2000-2002 Burgman400 (27Tkm), 2002 b.a.w. Burgman650 K3 (z.Z. 89Tkm)
    Leben ist das mit der Freude und den Farben. Nicht das mit dem Ärger und dem Grau.

  • da bin ich der gleichen Meinung, aber es wird über das Ziel hinaus geschossen. Kontrollen an den "Rennstrecken", Krachmacher und getunte Bike OHNE Eintragung sofort stillegen, einziehen und ab zum Gutachter.

    Aber PAUSCHALE Fahrverbote sehen so aus, dass keiner mehr bestimmte Straßen befahren darf. Auch wenn alles original und zugelassen ist. Sperrung ist Sperrung !

  • Wenn sich jemand "legal" einen lautstarken Auspuff eingetragen lassen hat, muss das nicht richtig sein. Bestandsschutz ist m.E. für solche Fälle nicht gegeben. Gegen pauschale Fahrverbote bin ich auch. Aber so lange bei einem Bikertreff die anderen Fahrer bewundernd um eine Knalltüte herumhängen, so lange wird sich nichts ändern. Was wir brauchen ist eine soziale Ächtung lauter Motoren.

    Viele Grüße aus Rodenbach


    Rudi


    sm.laola
    1998-2000 Hexagon125 (18Tkm), 2000-2002 Burgman400 (27Tkm), 2002 b.a.w. Burgman650 K3 (z.Z. 89Tkm)
    Leben ist das mit der Freude und den Farben. Nicht das mit dem Ärger und dem Grau.

  • Was ich befürchte, was kommen wird, ist die Ausgrenzung von Zweirädern allgemein.


    Wenn ich schon die Kommentare und Berichte lese.


    Das habe sich Anwohner beschwert (Interview Video Nachrichtenportal) und als ein Moped um die Ecke kam war das Gegeifer groß.

    Auf den Hinweis das das (Schönes Beispiel) ein E-Motorrad war kam, alles verbieten - Raser, Krachmacher etc. Das geht gegen die Gattung allgemein.


    Ich bin mit meier Fuoco (wahrlich keine Brülltüte) durch einen Ort gefahren (Luftkurort wo geade eine Kerb o.ä. war) da habe die Eltern den Kindern sofort die Hände auf die Ohren gedrückt. Ein paar Komentare wegen Motorrädern allgemein sind meien Richtung auch gegangen.


    Aber wenn ich mich an einem Hotspot bewege verstehe ich die Leute, was da an Drehzahlfetischsten und Endrohridoten rumtobt ist schon krank.

    Und die Kisten werden ja auch neu immer mehr in die Richtung (des Klientels ) getrimmt.


    Als Moutainbiker kann ich sagen, da ist dasselbe Problem. Ein paar fahren wie die Verrückten durch die Naturschutzflächen und gesperrten Bereiche.

    Die "normalen" Wege und Trails reichen den "Herrn " nicht. Rücksicht auf andere Wozu? Wen das stört soll doch hier wegziehen (Ein Kommentar eines Mallorca Touristen auf die Frage ob das die Anwohner nicht stört).


    Inzwischen gibt es Fällen, Nägen und ähnliches auf offizien Fahrradwegen. Welchen Motrradfahrer kommen solche Meldungen bekannt vor?


    Ein paar Egotripgestörte versauen den Ruf der Gattung, und die breite Masse (die Breite variert nach Bildschirmgrösse) schreit nach grossen Hammer.


    Ich weiß nicht das zu ändern ist.................................

    Tanzen hält jung http://darmstompers.de/


    Menschen hören nicht auf zu spielen weil sie alt werden, sie werden alt weil sie aufhören zu spielen.


    "Ich fürchte mich vor dem Tag, an dem die Technologie unsere Menschlichkeit übertrifft. Auf der Welt wird es nur noch eine Generation aus Idioten geben."


    Albert Einstein

  • Ein paar Egotripgestörte versauen den Ruf der Gattung, und die breite Masse (die Breite variert nach Bildschirmgrösse) schreit nach grossen Hammer.


    Ich weiß nicht das zu ändern ist.................................

    Die Entwicklung haben sich die Zweiradfahrer selbst zuzuschreiben. Es kann nicht sein, dass einige (leider nicht wenige) Idioten den Ruf der Zweiradfahrer so zusauen, dass die Bevölkerung nach einem Verbot ruft. Der Wunsch nach einem allgemeinen Fahrverbot kommt doch nur auf, weil sich in Punkto Lärmreduzierug nichts tut. Im Gegenteil.


    Letztlich sitzen die Lärmgeplagten am längeren Hebel, sie können über ihre Abgeordneten für Fahrverbote sorgen. Es muss zu einem Umdenken der Motorradfahrer kommen. Der Motorlärm muss reduziert werden. Das geht ohne Komforteinbußen, aber ohne einen "irren Sound" (Udo Jürgens "Mit 66 Jahren").

    Viele Grüße aus Rodenbach


    Rudi


    sm.laola
    1998-2000 Hexagon125 (18Tkm), 2000-2002 Burgman400 (27Tkm), 2002 b.a.w. Burgman650 K3 (z.Z. 89Tkm)
    Leben ist das mit der Freude und den Farben. Nicht das mit dem Ärger und dem Grau.

  • In Österreich werden in Tirol Strecken/Bezirke für Motorräder mit über 95 db gesperrt. Diese Angabe steht in den Papieren. Ist eine Veränderung am Motorrad vorgenommen worden oder ist sie höher, ist er raus.

    Die ist auch eine Lösung. Erfordert allerdings genauso eine Kontrolle, wie eine Kontrolle einer generellen gesperrten Strecke.

    Mit einem richtigen Forza ins neue Jahr starten... :happy5:

  • Die ist auch eine Lösung. Erfordert allerdings genauso eine Kontrolle, wie eine Kontrolle einer generellen gesperrten Strecke.

    Richtig. Die Vernünftigen sind davon nicht betroffen und haben freie Fahrt.

    Viele Grüße aus Rodenbach


    Rudi


    sm.laola
    1998-2000 Hexagon125 (18Tkm), 2000-2002 Burgman400 (27Tkm), 2002 b.a.w. Burgman650 K3 (z.Z. 89Tkm)
    Leben ist das mit der Freude und den Farben. Nicht das mit dem Ärger und dem Grau.

  • Genau das macht den Unterschied: Die einen verbieten zu laute Motorräder, da kann man streiten ob 95 nicht auch noch zu laut ist, denn es wird vom "Standgeräusch" gesprochen. Stand eben, nicht beim Fahren!!!!!


    In Deutschland schreit man sofort nach pauschalen Verboten. Ich beschäftige mich gerade mit dem E-Scooter Jupiter, doch Verbot wäre Verbot ohne Ausnahme.


    Nachtrag: Gleiche Initiative soll es in der Schweiz geben.

  • Genau das macht den Unterschied: Die einen verbieten zu laute Motorräder, da kann man streiten ob 95 nicht auch noch zu laut ist, denn es wird vom "Standgeräusch" gesprochen. Stand eben, nicht beim Fahren!!!!!

    ....

    Ja, alles richtig. Nur sind es die eben die im Schein festgesetzten Werte. Die sind abgenommen und sind für das Fahrzeug zulässig. Außerdem steht in der Regel auch die Drehzahl dahinter, bei der im Stand gemessen wird.

    In der Regel haben die Brüller um die es geht, geänderte Auspuffanlagen. Und diese haben eine ABE / Zulassung ggf. mit db Killer oder eben nicht.

    Sind im Schein höhere Werte als 95 db angegeben, ist es unzulässig dort zu fahren.

    Ob dieser Werte nun auch als störend empfunden wird, ist subjektiv. Jeder empfindet Lärm anders. Aber es ist immerhin eine Lösung der Probleme.


    Aber das ist meine persönliche Meinung. Und ich brauche dieses Gebrülle und Gejaule von Motorrädern, Rollern und Autos wirklich nicht.

    Mit einem richtigen Forza ins neue Jahr starten... :happy5:

  • Und da es immer noch die unverbesserlichen geben wird, wird irgendwann die "Sippenhaftung" zuschlagen.


    P.S. Autos haben in D einer andere Lobby(arbeit) da wird erstmal nichts passieren.

    Tanzen hält jung http://darmstompers.de/


    Menschen hören nicht auf zu spielen weil sie alt werden, sie werden alt weil sie aufhören zu spielen.


    "Ich fürchte mich vor dem Tag, an dem die Technologie unsere Menschlichkeit übertrifft. Auf der Welt wird es nur noch eine Generation aus Idioten geben."


    Albert Einstein

  • Wenn nur noch nach den lauten Kräder (und um die geht es ja) gefahndet wird, werden die Sonn- und Feiertagsfahrverbote auch nur noch auf die lauten Maschinen beschränkt werden. Die angebliche Unfallhäufigkeit ist doch nur vorgeschoben, weil man derzeit den Krachmachern nicht beikommen kann. Wenn die die Strecken nicht mehr befahren dürfen, wird auch die Unfallhäufigkeit sinken.

    Viele Grüße aus Rodenbach


    Rudi


    sm.laola
    1998-2000 Hexagon125 (18Tkm), 2000-2002 Burgman400 (27Tkm), 2002 b.a.w. Burgman650 K3 (z.Z. 89Tkm)
    Leben ist das mit der Freude und den Farben. Nicht das mit dem Ärger und dem Grau.

  • Warum ist man denn noch nicht auf die Idee gekommen ähnlich wie bei Radarkontrollen Schallmeßgeräte zu installieren, welche dann ab einer bestimmten Grenze Videokammeras auslösen?

    Dann ein Bußgeldbescheid verschickt und schon hätte man das Problem gelöst, oder zumindest eingedämmt.

    Dazu müsste man die gesetzlichen Möglichkeiten schaffen und den Bußgeldkatalog ändern und das ist in Deutschland wohl nicht so einfach.


    LG Werner

  • Das sind die Franzosen am Testen:


    Paris testet neues “Lärmradar”, das automatisch laute Autos erkennt


    Schweiz:


    Silence, s'il vous plaît! Genfer sagen lauten Autos den Kampf an – drohen nun bald nationale Lärm-Bussen?


    Zitat

    Eine neue Methode soll im Strassenverkehr für mehr Ruhe sorgen. Weitere Kantone zeigen daran Interesse - auch in der Deutschschweiz. Und das Bundesamt für Umwelt denkt sogar laut über nationale Lärm-Radare nach. Wird das Aufheulen der Motore nun vermehrt bestraft?

    Tanzen hält jung http://darmstompers.de/


    Menschen hören nicht auf zu spielen weil sie alt werden, sie werden alt weil sie aufhören zu spielen.


    "Ich fürchte mich vor dem Tag, an dem die Technologie unsere Menschlichkeit übertrifft. Auf der Welt wird es nur noch eine Generation aus Idioten geben."


    Albert Einstein

  • Warum ist man denn noch nicht auf die Idee gekommen ähnlich wie bei Radarkontrollen Schallmeßgeräte zu installieren, welche dann ab einer bestimmten Grenze Videokammeras auslösen?

    Dann ein Bußgeldbescheid verschickt und schon hätte man das Problem gelöst, oder zumindest eingedämmt.

    Dazu müsste man die gesetzlichen Möglichkeiten schaffen und den Bußgeldkatalog ändern und das ist in Deutschland wohl nicht so einfach.


    LG Werner

    Die Krawallmacher werden behauten: "Das war ich doch nicht! Da muss in der Nähe jemand gewesen, der laut war." Und da diese Krawallmacher häufig arbeits- bzw. auftraglose (Jung-)Juristen sind, haben wir außer einer Klagewelle nichts gewonnen.

    Viele Grüße aus Rodenbach


    Rudi


    sm.laola
    1998-2000 Hexagon125 (18Tkm), 2000-2002 Burgman400 (27Tkm), 2002 b.a.w. Burgman650 K3 (z.Z. 89Tkm)
    Leben ist das mit der Freude und den Farben. Nicht das mit dem Ärger und dem Grau.

  • Die Krawallmacher werden behauten: "Das war ich doch nicht! Da muss in der Nähe jemand gewesen, der laut war." Und da diese Krawallmacher häufig arbeits- bzw. auftraglose (Jung-)Juristen sind, haben wir außer einer Klagewelle nichts gewonnen.

    Ganz so sehe ich das nicht. Eine Videoaufzeichnung kann sehr wohl die Lärmquelle darstellen.

    Aber wir brauchen uns darüber keinen Kopf zerbrechen, da das eh nicht kommt.