Beiträge von derHamburger

    Hallo Carsten, danke für den Tipp. Kommt nicht zu spät, denn ich hatte den Sensor rausgenommen und alles gereinigt. Brachte keinen Erfolg. Im Fehlercode stand auch "zu geringe Spannung", ich hatte deshalb Korrosion in der Steckverbindung vermutet und gleich ein neues Kabel bestellt. Das war mir die Sache wert, denn nur wer schraubt lernt seinen Roller wirklich kennen.


    Mein jüngster Biker-Fan, ab dem Frühjahr, da war er 17 Monate. Jetzt guckt er jedem Roller und Motorrad hinterher, auf dem Grundstück darf er immer meine x10 in den Unterstand fahren oder rausholen. Natürlich nur mit meiner Begleitung. ;-)


    Nach dem Urlaub habe ich ihm T-shirt gebastelt (aufgebügelt), nun sucht er meinen Anhänger......


    Und er durfte bei einem Fremden, der sich über einen klenen Motorrad-Fan freute, auf dem Sitz probesitzen.



    Hallo Alfred, moin allerseits,


    habe heute das Kabel getauscht, viel Schrauberei, sogar die Scheinwerfer mussten raus, weil die Steckverbindung unter den Scheinwerfern liegt. Dauer bis alles wieder zusammen war: 2 1/2 Stunden.


    ASR/ABS neu abgestimmt (wer Fragen hat bitte melden), längere Probefahrt und bis jetzt alles ok. War also doch nicht das 1000-€-Steuergerät. Kosten mit Porto: 66 €.

    Ich hatte mehrfach ASR-Alarm auch auf trockenem Asphalt und etwas später geht ABS auch nicht mehr, beide Lampen leuchteten. Nach Deaktivierung von der ASR konnte ich jedoch problemlos weiterfahren, bremsen etc.


    Nächster Schritt, telefoniert: 1. Werkstatt kam gleich mit der Ansage, dass das nicht gut klingt und hört sich nach defektem ABS/ASR-Steuergerät anhört. Kosten: ca. 1000 € plus Arbeitslohn, kommt bei Piaggio mit 125er Motor häufiger vor. Ich frage mich, was hat das mit der 125er zu tun, wenn die gleiche Anlage auch in größeren Modellen verbaut wird.


    2. Werkstatt angerufen: Komm mal vorbei, wir lesen den Fehlercode aus. Fazit: ABS-Sensor vorn meldet unregelmäßig, Spannung zu gering und unlogische Signale, Kosten ca. 100 € ohne Einbau.


    Soviel zur Ehrlichkeit und Qualität der Werkstätten. Ich habe die Analyse (großzügig mit Trinkgeld) bezahlt und überlege, den Sensor mit Kabel selbst zu tauschen, Steckverbindung mit Elektroreinigerspray zu säubern. Da bin ich mir wenigstens sicher was gemacht wurde. Wenn schon beim hinteren Reifenwechsel (damals in der 2. Werkstatt) keine Synchronisation der ABS-Bremse gemacht wurde, das bekommt ich auch noch hin. Großes Vertrauen in die Werkstätten habe ich schon lange nicht mehr.


    Wer kann mir eine gute Rollerwerkstatt in Hamburg nennen? Ich werde wohl einen "freien" Schrauber in der Nähe mal testen müssen.

    Ich bin mit knapp 61 zum ersten mal auf 2 Rädern unterwegs gewesen, als Rentnerspaßgefährt die Piaggio X10. Da ich mit dem alten Pkw-FS fahre, nur 125 cm3 mit 15 PS. Die PIA x10 geht aber ganz schön flott ab. Im Stadtverkehr fühle ich mich nicht benachteiligt gegenüber den Motorradfahrern, die stehen nur etwas früher an der nächsten roten Ampel. Bei einem Unfall spielt es keine Rolle, mit wieviel PS ich beschleunige, um einen Linienbus quer zu treffen. So hatte sich ein 16-jähriger mit 15 PS-Motorrad und 80 km/h ungebremst ins Jenseits befördert.


    Wichtig ist die Einstellung zum Straßenverkehr und die vorrausschauende Fahrweise. Nunmehr bin ich in 2 1/2 Jahren 22.500 km gefahren fast ohne gefährliche Situationen, wenn nicht die Kfz-Fahrer z. B. bei durchgezogener Linie nicht einfach von der rechten Spur, über die linke hinweg 180° wenden würden u.ä. Ich war im toten Winkel, hatte aber wohl den richtigen Instinkt, und ABS hatte sich auf der trockenen Fahrbahn bemerkbar gemacht.


    Fahrtraining hatte ich bisher nicht gemacht, aber über eine gute Fahrschulseite im Internet viel über Bremsverhalten, Kurventechnik etc. gelesen, denke dass ich einigermaßen fit bin. Zugute kommt mir die Erfahrung als Pkw-Lenker, ca. 1,6 Millionen km seit 1972, viele Jahre Aussendienst und viel Autobahn. Auch ich werde den FS demnächst wohl erweitern und auf eine stärkere Maschine umsteigen, auf der Autobahn fehlt da etwas Power.


    Gesundheit muß klar mitspielen, aber als Fluglehrer (Segelflug + Motorsegler, aktiv seit 44 Jahren) muß ich sowieso 1 x jährlich zum Doc. Und wer fit ist, soll sein Hobby möglichst lange ausüben. Mit 85 auf dem Motorrad ? Warum nicht ? Ich kenne einen Segelflieger, der in 8 Stunden einen 800-km-Flug absolvierte, 5 Monate vor seinem 92. Geburtstag. Safety-Pilot (Doppelsitzer) seine Frau, knapp 10 Jahre jünger. Geht doch.....

    Moin,


    bin jetzt wieder, na ja fast ohne Probleme, durch den TÜV gekommen. Die Probleme waren der TÜV-Mitarbeiter und die Software im Computer. Ich musste nur etwas diskutieren, weil der Prüfer nicht einsehen wollte, dass die Bremsscheiben noch ok sind. Die waren lt. Prüfer "untermaßig ausserhalb der Toleranz", nämlich deutlich unter 4,5 mm. Punkt - fertig.


    Aber da hatte er Unrecht, auf dem iPad hatte ich das entsprechende Dokument von Piaggio parat, und da heisst es:


    Technische Angaben:
    Stärke der neuen Hinterrad-Bremsscheibe 4,5 mm
    Abnutzungs-Grenzwert der Hinterrad-Bremsscheibe 4,0 mm


    Zunächst meinte er noch, meine Angaben seien "veraltet". Als ich ihm das zeigte brauchte er einige Zeit, um dieses online zu prüfen.


    Wahrscheinlich hatte er bisher immer Motorräder geprüft, er suchte auch die "Fußbremse" und den "Lichtschalter" u.a.


    War nicht sein bester Tag, ich habe aber alles geduldig erklärt. Und dann kam der Abgastest: X10 nicht in der Datenbank. Suchte einen anderen Roller mit gleichem Motor, prüfte Abgas und der Computer streikte. Modell passt nicht zu den erfassten Daten ! Und weil kein x10 in der Datenbank wurden die Abgaswerte nicht übernommen, Angaben übersteuert und Prüfplakette vergeben. Zur Probefahrt kam es jetzt auch nicht mehr.


    :happy4:

    Klar, hätte ja mein CTEK auf Schneeflocke stellen und dran lassen können. Aber im letzten Jahr fiel die Spannung häufiger auf 12 V, eine gute Batterie hat mind. ca. 12,5 V. Das waren die ersten Anzeichen.....


    Für Euch der Tipp, wusste ich bisher nicht, dass bei der X10 die Steckdose sich als Ladeanschluß eignet. Ist sicher auch bei anderen Fabrikaten so und muss keinen separaten Ladeanschluß legen.


    Und wenn man selbst schraubt offenbahrt das die Fehler der Werkstätten, da hatte ich schon mehrfach Pech.


    Tolle Geschichten bekommt man auch erzählt. Als ein neuer Riemen fällig war, wollte man die hinteren Bremsklötze gleich mit wechseln, weil die Graphitdichtung allein 35 € kostet, die bei der erneuten Demontage des Auspuff neu benötigt werde.


    Ich wechsel die Bremsklötze selber in 10 Minuten ohne den Auspuff zu demontieren.

    Richtig: Mechanisch mit dem Hebel vorn. Aber dieser betätigt einen Bowdenzug, den ich sehr wenig benutzt habe. Es kam wie es kommen musste: Er ging nicht mehr richtig zurück :oops: und die Sitzbank verriegelte hinterher nicht mehr.


    Somit hatte ich 2 Probleme: Batterie war knapp 4 Jahre alt und endgültig hin, ok, kann passieren. Passende Batterien im Fachgeschäft gekauft, diese gibt es von 25 - 75 €. Erst mal eine preisgünstige Variante genommen, gefüllt und mit dem CTEK nachgeladen. Roller sprang nach mehreren Wochen Frostwetter aber sofort an.


    Nun zum Bowdenzug. Nach und nach die Verkleidung links gelöst, Schrauben unter den Zierleisten etc. Ebenso musste der seitliche Griff hinten links abgeschraubt werden. Gleich an der oberen Kante hinter der Verkleidung sind 2 Bowdenzüge, einer davon vom Stellmotor, der andere ist der vom mechanischen Hebel. Vorsichtig an den Bowdenzügen gezogen, so dass das innere Seil gestrafft wurde, und siehe da, die Verriegelung geht wieder.


    In Zukunft nur noch den elektrischen Öffner, im Winter zwischendurch auch betätigen, und alles ist gut. Und wie bekommt man bei komplett leerer Batterie Strom auf das System ? Ganz einfach: Die Steckdose vorn ist auf Dauerstrom geschaltet, da einfach das Ladegerät anschließen. :posi1: Etwas warten und mit dem Strom vom Ladegerät den Sitz öffnen ! Darüber kann man also auch die Batterie laden.


    Ps.: Nebenbei bemerkte ich mehrere fehlende Schrauben an der Karosserie, eine war lose und hielt nicht. Die können nicht verloren gegangen sein, denn die waren versteckt unter den Zierleisten. Einzige Erklärung: Verloren gegangen in den Werkstätten. Beim Wechsel einer Glühbirne musste ich ebenso feststellen, dass die Schraube vorn unter dem PIA-Emblem auch nur lose eingesteckt war. Die Metallklammer war weg ! Kann so eigentlich auch nicht verloren gehen, denn der obere Teil wird von der Schraube fixiert.


    In 2 1/2 Jahren jetzt knapp 25.000 km gefahren, die Saison kann beginnen !

    Moin aus Hamburg,


    die neu verlinkten Handschützer passen ohne Distanzringe ! Die früheren Modelle waren länger und spitzer geformt. Das Folgemodell wurde überarbeitet, ist innen etwas kürzer und breiter, stößt nicht mehr an die Scheibe.

    Hallo,


    der Riemen ist nach jew. 10.000 km fällig, sollte eigentlich immer bei der 15.000er Wartung gewechselt werden. Liegt aber auch daran, dass ich bisher viel Stadtverkehr gefahren bin. Auf der Autobahn greift immer häufiger die Drehzahlbegrenung wenn der Gasgriff auf Anschlag ist. Bei einem neuen Riemen passiert das nicht.


    Ich bin sonst kein Vollgasfahrer und es geht mir nicht um höhere Geschwindigkeit, bessere Beschleunigung etc., sondern um die Lebensdauer.


    Nun suchte ich die Maße des Riemen: 22,3 x 937 mm (Höhe habe ich nicht gefunden). Ein Riemen für 400er Burgmann hat die Maße 22,6 x 935 mm, ein anderer 22,7 x 938 mm.


    1-2 mm in der Länge spielen sicher keine große Rolle, da ist die Fertigungstoleranz sicher schon größer. Ich verspreche mir von der Riemenbreite aber mehr Verschleißmaterial und daher mehr Lebensdauer. Wer kann dazu was sagen oder geht probieren über studieren ?


    LG
    Hans-Jürgen

    Hi, meine PIA X10 ist jetzt 3 Jahre alt, fahre sie seit 2 Jahren. Die Verriegelung der Sitzbank war mal defekt, wurde in der Werkstatt auf Garantie repariert, eine "zusätzliche" Zugfeder eingebaut. Mehr kann ich dazu nicht sagen. Tankklappe macht bisher keine Probleme. Allerdings fahre ich gelegentlich auch im Winter, so dass die Entriegelung immer in Bewegung bleibt.


    In den letzten 2 Jahren bin ich über 16.000 km gefahren.

    Bandscheibe zwickt, seit 2 Wochen nicht mehr gefahren, ein paar Tage Krankenhaus, jetzt kommt Physiotherapie. Da es mir inzwischen besser geht musste ich heute unbedingt mal wieder fahren.


    21.12.2015 -13° C in Hamburg ! Und, ist schon Kirschblütenfest angesagt ? Habe meine Nikon D3300 fast immer dabei, zum Glück:


    https://www.dropbox.com/s/xo3nitr89001xia/DSC_0022.JPG?dl=0
    https://www.dropbox.com/s/1hv9gz9h73cp08t/DSC_0027.JPG?dl=0
    https://www.dropbox.com/s/pzvdhzidishlhma/DSC_0032.JPG?dl=0


    Euch wünsche ich schon jetzt ein Frohes Weihnachtsfest !


    Gruß
    Hans-Jürgen - DerHamburger !

    Diese Werkstatt ist für mich gestorben. Nachdem ich die Bremse in der Werkstatt selber nachentlüftet hatte, ist der Druckpunkt immer noch sehr gut und die Bremskraft / Verteilung top. Habe jetzt eine Vacuumpumpe und Bremsflüssigkeit, die nächste Wartung mache ich selber. Ebenso ist der Tausch der Bremsklötze eine Kleinigkeit.

    Immer noch zufrieden mit den Handschützern. Sitzen fest und sicher, mit dem Gelenk so eingestellt, dass die Scheibe nicht stört, s. O. Beschreibung. Winterhandschuhe und Fahrt bei 0° keine Probleme, Hände bleiben warm. Bremshebel kommen nicht dran, genug Platz für die Finger. Falls Fragen bitte gern bei mir melden.

    Verkleidung abgeschraubt, Kabel für Navi-Anschluß mit Stromdieben angezapft. Platz ist unter der Verkleidung genug. "Stromdiebe" mit ganz feinen Schlitzen genommen, da die Kabel sehr dünn sind. Wird mit der Zündung eingeschaltet.

    Nachdem die "bruchfesten" Polycarbonat-Handschützer doch gebrochen sind, war ich auf der Suche nach Ersatz. Ich wurde fündig:


    http://www.motoaccessoriweb.com/index.php?main_page=product_info&cPath=5365_5463_5483_6734&products_id=19729


    ok, nicht ganz billig, aber für die PiaX10 bestens geeignet. Ich habe sie montiert, das sieht so aus:


    https://www.dropbox.com/s/0uvd…41%2018%20Kopie.jpeg?dl=0


    Gelber Pfeil:
    Unter dem hellen Kunststoffring (selber gedreht) ist ein Metallstück, dass den Griff etwas nach aussen verlagert. Eigentlich gehören die (geschwärzten) Metallteile zur Befestigung mit dem Spreizdübel, der in das Lenkerrohr gesteckt werden soll. Da aber die X10 feste Gewinde in der Lenkung hat, habe ich dieses Teil benutzt, den Griff nach aussen zu verlagern, damit der Handschutz mit der Spitze problemlos zur Scheibe passt. Mit den beigefügten Schrauben und kleinen Distanzringen, um die Bohrung zu verkleinern, konnte ich den Griff wirklich sehr fest montieren.


    Roter Pfeil:
    Hier ist ein Gelenk, so dass man den Winkel vom Handschutz anpassen kann. Lenker einschlagen, Lenksperre einrasten lassen und Schlüssel abhieben, kein Problem. Der Handschutz stößt nicht an die Scheibe. Wenn der Lenker noch weiter nach links gedrückt wird kommt er ran, aber da verbiegt nichts, passt. Die Schraube kann ebenfalls sehr fest gezogen wären. Da bewegt und flattert nichts.


    Noch nicht angeschlossen ist die integrierte LED-Beleuchtung. Optisch sicher nicht optimal, wenn man sich keine Ringe drehen kann um den Spalt an den Griffenden zu schließen. Alternativ einen POM-Rundstab bestellen (http://www.ebay.de/itm/POM-Kunststoff-Rundstab-schwarz-verschiedene-Langen-/261887484299?var=&hash=item3cf9b5e18b), 22er (oder war das 23 mm ?) Loch bohren, absägen…(etwas nachschleifen, POM lässt sich sehr gut mechanisch bearbeiten)…


    Der Kunststoffring darf den Gasgriff nicht blockieren. Der Kragen, gegen den der Metalladapter drückt, ist das Lenkerende. Meine Ringe sind aus Polyamid, 5 Minuten kochendes Wasser, mit Hammer auf das Metallstück befördert, sitzt jetzt stramm drauf.

    Den Inhaber kenne ich seit Jahren, hatte vor einigen Jahren einen 50er Roller dort für meine Tochter gekauft. (China-Kracher, läuft heute noch top). Daher habe ich mich auf das Telefonat eingelassen und schilderte die Erlebnisse wie oben beschrieben. Zuerst bat er um Entschuldigung, so hätte das alles nicht ablaufen dürfen.


    Er wollte es intern besprechen und sich bei mir melden. Ich denke, das wird nicht passieren.

    Der Fehler für die festsitzende Bremse trat nicht wieder auf, es wurde immer noch nichts gefunden. Piaggio ist auch ratlos, spendierte aber 2 neue Hauptbremszylinder, den Einbau musste ich bezahlen.


    Die Geschichte nahm allerdings einen ganz anderen Verlauf, als ich mir gedacht hatte. Am Freitag brachte ich den Roller morgens in die Werkstatt, mit einem "unguten" Gefühl. Bei der 10.000er Inspektion wurden abgefahrene Bremsklötze "übersehen", weil sie ja lt. Werkstattplan nicht dran sind. Ich fahre viel Stadtverkehr, da kann der Verschleiß schon mal größer sein. Selber getauscht, war ganz einfach, natürlich jetzt die Werkstatt darauf angesprochen. Wurde so hingenommen, keine Entschuldigung. :angry0:


    Nun jetzt zu den Bremszylindern: Erst sollte es max. 2 Stunden dauern, wollte warten. Dann hieß es, wird bis 17 Uhr dauern, mit 50er durfte ich dann nach Hause fahren (28 km durch die Stadt von Ampel zu Ampel, nichts mit Autobahn oder Schnellstraße), je Tour über 50 Minuten. :angry9: Nun gut, gegen 17 Uhr war ich wieder da, sah meinen Roller auf dem Hof stehen. Diesmal steckte der Schüssel nicht, wie bei der 10.000er Inspektion der Fall, hätte damals jeder mit wegfahren können. Dann der prüfende Griff an den Bremshebeln: Super Druckpunkt, ich konnte sie nicht weiter nach hinten ziehen, wurde kraftvoll von den Griffen (!!!) gebremst. Mehrfaches pumpen brachte einen Druckpunkt vor den Griffen, der wenige Sekunden später nicht mehr zu spüren war. :angry4:


    Da wurde ich dann doch deutlicher mit meiner Ansprache :angry8: , was das soll. Die Antworten, wohlgemerkt ein Laden, der Piaggio verkauft, mit angeschlossener Werkstatt, schockierten mich: Bei der Probefahrt war alles ok ! Der km-Stand hatte sich jedoch nicht geändert, exakt der gleiche wie morgens, hatte ihn bei der Abgabe fotografiert. Nächste Aussage: Der Druckpunkt ändert sich bei der Fahrt, hängt mit dem ABS zusammen. Komisch, dass mir das bei den 13.000 km, die ich seit Mai 2014 damit gefahren bin, nicht aufgefallen ist. Weiter ging es, der Typ aus der Werkstatt brachte es auf den Punkt, konnte meinen Ohren nicht trauen: Steht der nachts draussen oder drinnen ? (Sorry, im Wohnzimmer habe ich keinen Platz für den Roller reserviert). Ich sollte die Griffe durch pumpen abends auf Druck bringen und mit Gummibändern so halten ! (Was ist das für ein Schwachsinn ???? Ich schwöre, dass hat der so gesagt.) :angry4:


    Ich als Kunde übernahm dann das Kommando: :angry7: Ab in die Werkstatt, wir entlüften noch einmal ! (Kannte ich von früher beim Auto, als man es sowieso noch selber machte). Zuerst die rechte Bremse, die nur vorn links greift: Nach 10 Minuten und Nachfüllen von Bremsflüssigkeit: Siehe da, der Druckpunkt war jetzt wieder deutlich vor dem Griff ! Das gleiche mit der Kombibremse, dauerte aber wesentlich länger. Auch da stellte der Erfolg sich nach 20-25 Minuten ein ! :posi1: Und für die Montage musste ich 189 € zahlen, wieder keine Entschuldigung. Die Probefahrt absolvierte ich dann selber. Unglaublich ? Aber wahr ! Urteil ? 6 - setzen - lernen ! Ich werde mit dem Inhaber mal ein klärendes 4-Augen-Gespräch führen :angry8: (war nicht anwesend). Ich suchte nach anderen Werkstätten, habe eine in Hamburg-Altona gefunden, gut mit S-Bahn zu erreichen. Die andere Piaggio-Werkstatt in HH-Harburg hat auch keine guten Kritiken. Es kann ja nur besser werden.

    jedenfalls sind die Löcher für die unteren Schrauben ausgebrochen. Schrott !


    Ich suche nach einer Alternative. Erst mal wieder abgeschraubt. Evtl. konstruiere ich eigene Teile aus PC-Plattenmaterial und verforme kalt durch biegen.